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SPD fühlte sich wohl in Fuggerscher Sozialsiedlung in Augsburg

 

Gerolzhöfer SPD-Ortsverein besuchte Fuggerstadt

Bildquelle: myheimat.de

Augsburg war das Reiseziel 2011 des SPD-Ortsvereins. Der mehr als 2000 Jahre alte Ort gehört neben Trier und Kempten zu den drei ältesten Städten Deutschlands und ist die drittgrößte Stadt Bayerns.

Die Römergründung im Jahr 15 vor Christus am Zusammenfluss von Lech und Wertach spielte insbesondere im Zeitalter der Renaissance, des Rokoko und der Industrialisierung eine europaweit bedeutende Rolle. Der Handelsherr Jakob Fugger, der Komponist Leopold Mozart und der Schriftsteller Bert Brecht sind berühmte Söhne der Stadt.

Laut einer Pressemitteilung des SPD-Ortsvereins Gerolzhofen Grund genug, Augsburg als Ziel für die SPD-Fahrt anzubieten. Immerhin 54 neugierige Fahrgäste trafen sich bei nicht sehr angenehmem Wetter zur 250 Kilometer langen Anreise.

Aufgeteilt in zwei Gruppen wurde die Stadtführung in Angriff genommen. Augsburg ist mehr als doppelt so alt wie Nürnberg oder München. Es waren die reichen Kaufmannsfamilien der Fugger und Welser, die Augsburg zur Weltstadt der damaligen Zeit machten. So war auch das erste Ziel der Gäste die 1521 von Jakob Fugger dem Reichen als Reihenhaussiedlung gegründete Fuggerei - die wohl älteste bestehende Sozialsiedlung der Welt. Noch heute wohnen in den 140 Wohnungen der 67 Häuser 150 bedürftige katholische Augsburger Bürger für eine Jahres(kalt)miete von 0,88 Euro. Sie sprechen dafür täglich einmal ein Vaterunser, ein Glaubensbekenntnis und ein Ave Maria für den Stifter und die Stifterfamilie Fugger. Bis heute wird die Sozialsiedlung aus dem Stiftungsvermögen Jakob Fuggers unterhalten. Marktplatz, Rathaus und Perlachturm bilden einen imposanten Stadtkern, von dem der Blick fast automatisch auf den Dom gelenkt wird.

Die Gäste aus Gerolzhofen bekamen beim Rundgang natürlich noch andere Bauwerke und mehr zu sehen, bevor man in der folgenden Zeit zur freien Verfügung sich auf dem großen Markt einschließlich der Markthalle umsehen und stärken konnte. Der Tag klang aus mit einem gemeinsamen Abendessen in der Fuggerei-Stube, was Ortsvereinsvorsitzender Erich Servatius zum Anlass nahm, sich bei allen Helfern zu bedanken, ganz besonders aber bei Angelika und Ludolf Kneuer und bei der schon mehr als bewährten Reiseorganisatorin Anne Hauck. Bei der Rückfahrt im Bus wurde bereits über das Ziel im nächsten Jahr diskutiert. Es wird wohl im leicht erreichbaren süddeutschen Raum liegen.

 

Textquelle: Mainpost

SPD Ortsverein Gerolzhofen  | info@spd-gerolzhofen.de